Für alle Freunde des Billard bietet unser Billard Café in gemütlicher Umgebung viel Raum für alle Arten des Kugelsports. Bei uns finden vom Hobbyisten bis zum ambitionierten Vereinsspieler optimale Bedingungen für den gepflegten Zeitvertreib vor. Auf insgesamt 10 Billardtischen in 9 Fuß Turniergröße kann jeder sein Können unter Beweis stellen. Die Tischmiete beträgt 10,00 EUR pro Stunde und wird im Minutentakt abgerechnet. Es wird also nur die Zeit bezahlt, die auch tatsächlich gespielt wurde.

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Poolbillard erfreut sich in Deutschland einer enormen Beliebtheit. Beim Billard treten zwei Personen oder zwei Teams gegeneinander an. Mit einem Stab, dem sogenannten Queue müssen die Billardkugeln nach gewissen Regeln in die Taschen versenkt werden. Nachfolgend findet ihr hier ein paar Tipps zum Billardspiel.

Spieltechnik

Beim Ausführen des Stoßes sollte der Unterarm gerade bleiben und es sollte ein rechter Winkel (90°) zwischen Unter- und Oberarm entstehen, beim Schwung sollte nur der Ellenbogen bewegt werden, ähnlich einem Uhrpendel, Schulter- und Handgelenk bleiben dabei steif.

Es gibt mehrere Stoßtechniken. Zunächst ist zwischen einem ideal elastischen Stoß, der die weiße Kugel exakt in der Mitte trifft (in Fortsetzung einer Geraden) und einem Effetstoß (dezentral) zu unterscheiden. Der Effetstoß dreht die weiße Kugel an und ermöglicht so, die Kugel zu einem bestimmten Laufverhalten zu veranlassen (zum Beispiel Bogenstoß) oder eine bessere Ablage zu erhalten (zum Beispiel Rückläufer). Im geringen Maße überträgt sich ein negativer Effet auch auf die angespielte Kugel.

Nach-/Rückläufer

Trifft man die Kugel von waagerecht her in der (vertikalen und horizontalen) Mitte, so wird sie zunächst ein wenig vom Queue geschoben, danach rutscht sie – abhängig von der Stärke des Effets – über das Tuch. Nach einer vom Material abhängigen Laufdistanz beginnt sie, wegen der Reibung auf dem Tuch, zu rollen. Ein Stoß, der die weiße Kugel außerhalb der Mitte trifft, führt zu einer Drehung der Kugel um ihre eigene Achse. Zusätzlich zum Impuls, mit dem man die primäre Laufrichtung bestimmt, wird die Kugel in Rotation versetzt. Je nachdem, wo die Kugel mit dem Queue getroffen wird, hat dies unterschiedliche Wirkungen:

Oberhalb der Mitte

Die weiße Kugel wird, nachdem sie eine andere Kugel zentral getroffen hat, dieser nachlaufen. Daher heißt dieser Stoß Nachläufer oder auch Laufball.

Unterhalb der Mitte

Die weiße Kugel wird nach dem zentralen Auftreffen auf eine andere Kugel zurücklaufen (daher heißt dieser Stoß Rückläufer oder Zugball) oder ihren Lauf verlangsamen oder – beim sogenannten Stoppball – genau an dieser Position liegen bleiben, falls die weiße Kugel nach dem Auftreffen auf die farbige Kugel keine vorwärts- oder rückwärtsrotierende Energie besitzt.

Effet

In beiden genannten Fällen wie auch beim Rechts- beziehungsweise Linkseffet wird annähernd die gesamte Translationsenergie (die Energie, die in der Vorwärtsbewegung steckt) auf den getroffenen Ball übertragen, während die im Spielball enthaltene Rotationsenergie zu dem beschriebenen Effekt führt. Wird nicht völlig zentral getroffen, teilt sich – in Relation zur Abweichung des Anspielpunktes von der Mitte – die Translationsenergie zwischen den Bällen auf und diese laufen in unterschiedliche Richtungen. Das ruhige Nachführen des Queues ist hierbei wichtig. Ein kurzer, abgehackter Stoß führt dazu, dass der Effet nur kurz anhält und vor Erreichen des Zielballs in zusätzliche Translationsenergie übergegangen ist (Nachläufer) oder von der Reibung kompensiert wurde (Rückläufer). Solange der Effet wirkt, rollt der Ball nicht seinen Umfang auf dem Tuch ab, sondern rutscht im Idealfall über das Tuch bis zum Erreichen des anvisierten Balls.

Rechts oder links der Mitte (seitlicher Effet)

Die weiße Kugel wird nach geradem Auftreffen auf eine Bande nicht gerade zurücklaufen. Dieser seitliche Effet ändert den Winkel zu der Seite, auf der man die weiße Kugel angespielt hat.

Besonders bei den technischen Disziplinen im Karambolage (Freie Partie, Cadre) wird dieser Effet dazu eingesetzt, um den angespielten Ball 2 wieder korrekt zu positionieren. Die Rotation wird beim Auftreffen – wie zwischen zwei verbundenen Zahnrädern – als Gegeneffekt übertragen und wirkt sich nach dem Berühren einer Bande sichtbar aus (Serienspiel).

Alle diese Möglichkeiten lassen sich kombinieren, um beispielsweise der weißen Kugel nach dem Versenken einer anderen Kugel eine ganz bestimmte Laufrichtung zu geben. Nur so lassen sich exakte Positionen erreichen, um das Spiel fortzusetzen. Die höchste Trefferwahrscheinlichkeit erreicht man immer, wenn man die Kugel in der Mitte anspielt. Weiterhin gibt es Kopfstöße, die besonders bei Trick-Shots und beim Kunststoß (heute: Billard Artistique), aber auch regelmäßig bei den technischen Disziplinen des Karambolage Anwendung finden. Kopfstöße (Massé, Piqué) bewirken beispielsweise, dass die Kugel einen deutlich sichtbaren Bogen beschreibt, sich zunächst vorwärts und dann ohne weiteren Ball- oder Bandenkontakt rückwärts bewegt, dieselbe Bande oder angrenzende Banden gleich mehrfach hintereinander berührt oder gar von der Tischplatte abhebt. Die weiße Kugel wird hierzu mit einem Winkel von ungefähr 30 bis 90° von oben gestoßen. Es gibt jedoch Regeln, die diese und andere Trickstöße wie zum Beispiel den Jump-Stoß beim Pool begrenzen.

Poolbillard

Poolbillard wird mit einem Spielball (die Weiße) und 15 Objektbällen (die Farbigen) gespielt. Davon gibt es jeweils sieben Halbe,sieben Volle plus die schwarze Acht. Die Namensgebung bezieht sich auf die Art der Farbgebung.

Der Spielball darf als einzige Kugel direkt mithilfe des Queues gespielt werden. Die Spieler haben abwechselnd je eine Aufnahme. Die Aufnahme ist beendet, wenn der Spieler mit seinem Stoß keine Kugel regelgerecht lochen konnte.

Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Billard

 

 

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